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Bisher tat ich mich schwer einen Artikel über die mit dem Namen einer Biersorte bezeichneten Viruserkrankung zu schreiben. Doch scheinbar befällt dieses Virus nicht nur die Atemwege, sondern hemmt zusätzlich natürliche Denkprozesse. Mich erschreckt immer mehr wie die Dauerberieselung mit der täglichen Dosis Panik- und Horrormeldung offene, intelligente, liebenswerte Menschen in ängstliche, misstrauische, introvertierte Duckmäuser verwandeln konnte.

Als im fernen China in einer kleinen unbedeutenden Provinz mit dem Namen Wuhan erste Infektionen mit einem "neuartigen" Virus bekannt wurden und erste Bilder teils sehr drastischer Einschränkungsmaßnahmen veröffentlicht wurden, tat unsere beste Regierung aller Zeiten das was sie immer tut. Nichts. Beschwichtigen. Abwiegeln.

Statt die alten Pläne der Übung Lükex2007 des Bundeamtes für Bevölkerungschutz und Katastrophenhilfe, die eine vergleichbaren weltweite Influenza Pandemie mit Ausbruch in Südost- Asien zu Grunde legte hervor zu holen und die bislang "irgendwie verbummelten" empfohlenen Maßnahmen schnellstens einzuleiten, verstieg sich unser Bankkaufmann im Gesundheitsministerium in trauter Zweisamkeit mit dem Mann in den viel zu großen Maßanzügen im Außenministerium dafür alles herunter zu spielen und in Deutschland vorhandene Schutzausrüstung an China "als Zeichen der Solidarität" zu verschenken. Viren machen schließlich an den Landesgrenzen halt und sowas wie im Schwellenland China kann im durchorganiserten 'schland garniemalsnicht passieren. weiterlesen...

In einer Pressemeldung auf ihrer Webseite erklärt die FDP Bad Vilbel der Weg wäre für die Bewohner des westlichen Wetteraukreises nach Büdingen in das geplante Impfzentrum nicht zumutbar.

Soso. Die in ihrer Bedeutung fast marginalisierte FDP befürchtet also eine "Völkerwanderung" vom ach so wichtigen westlichen Teil des Wetteraukreises in den Östlichen.

Als Büdinger sage ich Bravo! Endlich einmal bekommen die Bürger dieses Kreisteils das zu spüren, was den Bewohner des Altkreises Büdingen seit Jahrzehnten für jeden größeren Verwaltungsakt zugemutet wird. Einige wenige Außenstellen der Kreisverwaltung gibt bzw. gab es Raum Büdingen als Trostpflaster noch, doch auch hier ist eine Angebotsausdünnung und Leistungsverlagerung zurück in die große gar so wichtige Kreisstadt festzustellen.
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Zur erneuten Lachnummer verkam die letztwöchige Sitzung der Stadtverordneten in der wieder einmal versucht wurde einen Vertreter der NPD am sprichwörtlichen Nasenring zu führen.

Vor Wochen verweigerte der Stadtverordnete Lachmann aus gesundheitlichen Gründen eine Mund- Nase- Bedeckung in einer Sitzung zu tragen. Natürlich konnten es sich andere Parlamentarier nicht nehmen lassen, einen riesigen Bohei um diese eher triviale Angelegenheit zu veranstalten.

Lachmann wies ein ärztliches Attest vor, das ihn von der Seiten der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Pflicht des Tragens einer solchen Bedeckung befreit.
...weiterlesen "Büdinger Narreteien"

Angesichts der vergangenen Landtagswahlen in Hessen und des Wahlerfolgs der Alternative für Deutschland (AfD) als die Partei mit den meisten Stimmzuwächsen zeigt  sich unser Bürgermeister "besorgt" über das Ansehen der Stadt und rückt die AfD auf eine Ebene mit der rechtsextremen NPD.

Sein Parlamentskollege Cott von den GRÜNEN "befürchtet" die Gründung eines Ortsverbandes der AfD. Hier reagieren beide meiner Ansicht nach wie viele andere, die ihre Meinung aus Meldungen der eher links aufgestellten Presselandschaft bilden und diese unreflektiert wiedergeben.

Was genau fürchten sie denn? Eine tatsächlich konservativ aufgestellte Partei, die statt der zum Kanzlerinnenwahlverein umfunktionierten CDU bürgerliche Werte vertritt? Objektiv betrachtet ist die CDU mittlerweile zu einer Partei geworden, die alle anderen linken Parteien noch links überholt hat. Zudem ist sie auf Gedeih und Verderben an die Person Angela Merkel gekoppelt; ist es ihr doch in den 18 Jahren ihres Parteivorsitzes gelungen jeden, der ihr hätte gefährlich werden können, wegzubeißen.

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Nach einem Beschluss der Stadtverordneten soll die Altstadt ab April 2019 an Wochenenden für Durchgangsverkehr gesperrt werden. Hierzu der Bericht in der Lokalpresse.

Damit wird endlich wahr, was viele Anwohner der Altstadt nicht mehr zu Hoffen wagten. Der besonders in den Abendstunden und speziell an Wochenenden unerträgliche Terror durch permanentes "Cruisen" der immer gleichen PS- starken Pkw in den engen Gassen der Altstadt hat bald ein Ende. Vorbei mit brüllenden Motoren, dröhnenden Auspuffanlagen, quietschenden Reifen, nerviger Beschallung aus überlauten Musikanlagen, zu geparkten Gehwegen, durch Unbefugte belegte Behindertenparkplätze.

Bahn frei für eine zielgerichtete Entwicklung um die Büdinger Altstadt zu einem tatsächlichen touristischen Kleinod heraus zu putzen. In jedem Fall wird mit der zeitweisen Sperrung ein erster wichtiger Schritt gegangen. Hoffentlich folgen noch viele weitere. Mehr dazu weiter unten.
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