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So sicher wie das Amen in der Kirche sind die schon reflexartigen Aufrufe zur Mobilmachung gegen Rechts des Büdinger Aktionsbündnisses mit dem Bandwurmnamen wenn die örtliche NPD- Fraktion eine Veranstaltung in der Stadt anmeldet.

Einem Automatismus folgend, werden vor und am Tag der geplanten Veranstaltung die immer gleichen Rituale abgehalten. So vorhersehbar, so überflüssig, so kalkuliert, so wirkungslos. So teuer. Für einige wenige Teilnehmer  werden unzählige Polizisten in Marsch gesetzt um als mobile Trennlinie zwischen den Anhängern der sonderbaren Partei und den teilweise hyperventilierenden Gegnern ebendieser zu fungieren. Deren Einsatzkosten wir alle mit unseren Steuern bezahlen müssen.

Schauen wir mal wer so alles an diesen Veranstaltungen teilnimmt. Da wäre schon einmal viel Polizei, manchmal sogar mehr als Veranstaltungsteilnehmer. Ist schon ein gefährliches Städtchen dieses Büdingen. 🙂

Auf der einen Seite finden sich - nur zu verständlich - Lokalpolitiker die nicht hinnehmen wollen, dass Büdingen zum Tummelplatz der letzten verbliebenen NPD Anhänger wird. Ab und zu unterstützt von - außerhalb der Wahlkampfzeiten eher unsichtbaren - Landtagsabgeordneten der „nie wieder GroKo“ SPD; der sowieso immer, über alles und jeden empörten und alles was ihnen nicht ins Konzept passt verbieten wollenden GRÜNEN, einige wenige Einwohner der Stadt und einige hastig zusammen getrommelten Getreuen aus dem eher links bzw. alternativ einzuschätzenden Milleu. Den erwünschten großen Massenauflauf der Bürger hat es auch am vergangenen Samstag wieder einmal nicht gegeben, denn ziemlich sicher geht dem überwiegenden Teil der Büdinger der von NPD und deren selbst ernannten Gegnern veranstaltete bunte Zirkus ziemlich sicher auf die Nerven oder schlicht am verlängerten Rücken vorbei.
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